#echteWörter

Wem geht es noch so?

Halunke. Banause. Gauner. Tunichtgut.

Manchmal stolpere ich über ein Wort. Dabei meine ich keine alltäglichen Wörter, keine Wörter aus Fremdsprachen, die ich nicht spreche und auch keine Wörter aus Fachterminologien, die ich nicht beherrsche.

Ich stolpere über Alltagswörter. Das Stolpern geschieht nicht physisch, aber die Wirkung ist eine ähnliche: Ich stutze, halte inne. Und denke kurz nach: Was ist da gerade passiert?

Pechmarie. Miesepeter. Engelszungen. Rubensfrau.

Es gibt Alltagswörter, die selten geworden sind, die gleichsam im kollektiven Sprachgedächtnis verschüttet wurden. Dabei handelt es sich bei diesen Wörtern um einen Schatz, den es zu heben und zu konservieren gilt. Um Wörter mit Charakter – #echteWörter eben.

Geratewohl. Ungemach. Behaglichkeit. Dafürhalten.

Auf Twitter habe ich versucht, einige dieser Kleinode (schon wieder so ein Wort!)  unter dem Hashtag #echteWörter zu sammeln. Durch das erhaltene Feedback wurde eine ganze Reihe schöner, alter, mehr oder weniger gebräuchlicher, jedenfalls authentisch-echter Wörter zusammengetragen:

eWFrage

eWAntwort1

eWAntwort2

eWAntwort3

Die Zusammenstellung der Wörter kann auch Poesie sein:

eWPoesie

Dieser Schatz ist noch lange nicht gehoben. Wer von Euch kennt noch mehr dieser kleinen, aber feinen Sprachperlen? Ich freue mich über jedes #echteWort!

Zum Abschluss meinen Liebling:

eWGrieben

Griebenschmalz!

In diesem Sinne: Guten Appetit.
#echteWörter sind Delikatessen. Lasst sie Euch schmecken.

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